Der IFA Xtended Space powered by rooom

IFA Xtended Space Showroom - rooom AG

Der Messe-Herbst 2020 ist geprägt von Absagen, Verschiebungen und Hygienekonzepten. Veranstalter von Messen, Kongressen und Events stehen vor enormen Herausforderungen. So hat die Messe Berlin GmbH einen mutigen Schritt gewagt und gemeinsam mit uns, der rooom AG, die IFA in diesem Jahr zu einer hybriden Veranstaltung gemacht.

Was ist die IFA?

Die Internationale Funkausstellung (IFA) findet in Berlin statt und gilt als Leitmesse für die weltweite Elektronikbranche. Dort werden jedes Jahr wichtige Produktneuheiten, wie Smartphones, Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik, vor einem internationalen Publikum präsentiert. Auch wir haben bereits letztes Jahr an der IFA teilgenommen, um unsere 3D Plattform in Berlin zu präsentieren.

Aber 2020 ist alles anders. Im Vorfeld reisen normalerweise Aussteller und Besucher aus aller Welt nach Berlin zur IFA, was deren Teilnahme vor dem Corona-Hintergrund natürlich unmöglich scheinen lässt. Viele internationale Teilnehmer waren durch die Krisensituation verunsichert und sagten ab. Wer will sich schon in Zeiten der Pandemie in einer überfüllten Messehalle durch die Menschenmenge quetschen?

Aber die IFA abzusagen, war keine Option. Um die bedeutendste Messe der Branche trotz aller widrigen Umstände stattfinden zu lassen, wurde sie in diesem Jahr zur „Special Edition“ erklärt: Die IFA fand vom 03. bis 05. September sowohl als Live-Veranstaltung für ausgewählte Teilnehmer in Berlin als auch online im sogenannten Xtended Space statt. 

Wir machen die IFA digital

Und hier kommen wir ins Spiel: Mit unserer Lösung für virtuelle Events wurde innerhalb von kürzester Zeit eine digitale Erweiterung der Messe erschaffen. So entstand die gesamte digitale Visualisierung innerhalb von weniger als drei Monaten.

Im IFA Xtended Space konnten die Besucher per Live-Streaming an Pressekonferenzen, Vorträgen und Panels teilnehmen und sich diese auch im Nachhinein ansehen. In futuristisch designten Ausstellungshallen und Showrooms in 3D standen Produktneuheiten von Ausstellern wie Miele, Huawai oder Hyundai zur Besichtigung bereit. Auch wir konnten unsere 3D Plattform in einem virtuellen Showroom präsentieren.

Geniale Networking-Funktionen sorgten für ein interaktives Messe-Erlebnis für Besucher aus aller Welt, auch wenn diese aufgrund der aktuellen Situation die IFA nicht vor Ort besuchen konnten. Ein Besuch war dank unserer Technologie ohne Download und ohne spezielle Technik möglich, sogar von Asien aus. Von knapp 110.000 digitalen Besuchern fanden sich 60.000 Nutzer aus dem asiatischen Raum, 22.608 aus Europa und 5.017 auf Nordamerika auf der Plattform ein. Weitere Neugierige besuchten das Event aus Polen, Italien, Chile oder auch Brasilien. Mit unseren virtuellen Visitenkarten konnten trotz der großen Entfernung zahlreiche Kontakte geknüpft werden – und das garantiert virusfrei.

Ihr seid neugierig, wie der Xtended Space aussieht? Die IFA ist zwar offiziell vorbei, der virtuelle Part kann aber weiterhin unter https://xtended.ifa-berlin.com/ besucht werden.

Oder schaut euch doch einfach unseren Video-Rückblick an:


Die IFA war das erste hybride Event in dieser Größenordnung für uns. Daher haben wir extrem viel Zeit, Kraft und Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Aber die harte Arbeit der letzten Wochen hat sich für uns definitiv bezahlt gemacht. Als Startup sind wir unheimlich stolz darauf, einen Beitrag zu dieser wichtigen Veranstaltung geleistet zu haben! Ausruhen kommt für uns jetzt aber nicht in Frage, denn viele neue spannende Projekte stehen an, auf die wir uns schon freuen.

Die IFA hat es vorgemacht: Die Messe der Zukunft ist hybrid!